Schimmelbildung in der Wohnung effektiv durch den Fachmann bekämpfen lassen

Schimmelbildung in der Wohnung ist einer der häufigsten Gründe, weswegen sich Mieter beim Wohnungseigentümer beschweren. Wissenschaftliche Studien belegen, dass etwa 14 Prozent aller deutschen Wohnräume von den gefährlichen Parasiten befallen sind. Die Kulturen nisten sich überall dort ein, wo organische Stoffe als Nährboden dienen. Für eine Verbreitung benötigt der Schimmel jedoch mehr, als nur den Nährboden. Auch warme Temperaturen fördern die Vermehrung dieses Pilzes. Ebenfalls begünstigt wird die Schimmelbildung bei einer hohen Luftfeuchtigkeit, die den Sporen als optimaler Lebensraum dient. Als Problemfall gilt vor allem schwarzer Schimmel, da er besonders gesundheitsgefährdend ist.

Schimmelbildung stellt ein gesundheitliches Risiko dar

Die Gesundheitsrisiken von Schimmel sind vielzählig. Es kann zu erheblichen Atemwegserkrankungen wie Bronchitis oder Husten kommen und auch Asthma und andere Allergien verursachen. Auch Reizerscheinungen der Augen und der Haut, chronischer Erschöpfungszustand, Konzentrationsstörungen, Muskelschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden und Fieber sind Krankheitsbilder, die auf Schimmel in der Wohnung zurückzuführen sind. Schwangere Frauen, Kinder und ältere Menschen sind am meisten gefährdet, da ihr Immunsystem geschwächt ist. Wenn man sich intensiv dieser Belastung aussetzt, weil man sich lange in bestimmten Räumen aufhält, wie beispielsweise im Schlafzimmer, nimmt das Risiko zu.

Ursachen von Schimmelbildung in der Wohnung

Sehr häufig kommt es zur Schimmelbildung an den Wänden, wobei alle Räume betroffen sein können. Schimmel in der Garage wird zumeist durch ungenügendes Heizen begünstigt und auch die Schimmelbildung im Schlafzimmer ist keine Seltenheit. Der Pilz entsteht zumeist in der Nähe von Zellulose oder auch Kunststoffen. Tapeten, Tapetenkleister, Holz oder Teppichböden bilden somit eine perfekte Grundlage für die Parasiten. Besonders die in Europa viel genutzte Raufasertapete bietet einen optimalen Nährboden. Auch an der Wand stehende Möbel bieten dem Schimmel eine gute Umgebung, da sie eine optimale Belüftung verhindern.

Die Feuchtigkeit, die der Schimmel benötigt, kann unterschiedliche Ursachen haben. Zum einen sind schadhafte Dämmungen und Isolierungen Schuld an durchweichten Wänden, zum anderen können eine hohe Raumfeuchtigkeit (wie bei Waschkellern) oder Spritzwasser eine Ansiedlung der Pilzkulturen begünstigen.

Vorsicht bei Schimmelbildung: Ursachenforschung und bekämpfende Gegenmaßnahmen

Schimmelpilze bilden einen Belag auf unterschiedlichen Trägern, bevorzugt auf organischen oder feuchten Stoffen wie Holz oder Wänden. Feuchtigkeit ist eine Voraussetzung für den Schimmelbefall. Besonders sich festsetzendesKondenswasser ist bei den heutigen Dämmeigenschaften der Wände, Fenster und Türen ein großes Problem. Schimmel tritt im Allgemeinen ab einer Luftfeuchtigkeit von 80% auf. Einige Kulturen benötigen sogar nur 70%. Gerade Küchen und Bäder sind daher besonders gefährdet. Ein erfahrener Schimmelberater kann Ihnen dazu weitergehende Informationen geben!

Ältere und undichte Holzfenster haben den Vorteil, dass die Fugen und Rahmen aktiv zur Luftzirkulation und Regulierung der Feuchtigkeit beitragen. Durch Sanierungen und die Verwendung neuer Fenster aus Aluminium oder Kunststoff muss nun ein aktives Lüften durchgeführt werden. Das Entfernen der Lippendichtung am oberen Fensterrahmen kann Abhilfe schaffen. Geringfügiges Dauerlüften durch offene Fensterfugen bewirkt einen ständigen Austausch von feuchter Luft gegen trockene. Aber Vorsicht, solche Maßnahmen sollten vom Fachmann durchgeführt werden. Fenster ohne Gummidichtung wirken raumlufttechnisch effizient gegen die Schimmelbildung. Überschüssige Luftfeuchtigkeit setzt sich als Kondensat auf den Fensterscheiben ab.

Schimmel bekämpfen– richtig lüften

Gerade beim Lüften gilt es einige Grundsätze zu beachten, denn gegebenenfalls kann Lüften sogar die Luftfeuchtigkeit erhöhen und somit die Schimmelbildung begünstigen. Das Fenster bloß anzukippen reicht zur effektiven Lüftung nicht aus. Ganz im Gegenteil, die feuchte Luft kann nicht aus dem Raum entweichen, das Mauerwerk kühl jedoch stark ab und es setzt sich Feuchtigkeit darauf nieder. Dieses unzureichende Lüften begünstigt unter Umständen die Schimmelbildung am Fenster.

Schimmel bekämpfen – genügend heizen

Eine ausreichende Erwärmung der Wände trägt auch zur Schimmelbekämpfung bei. Ungenügendes Heizen bewirkt eine Auskühlung der Wände, entsprechend kann sich auf kalten Flächen die Luftfeuchtigkeit besser absetzen. Die meisten Menschen heizen aus Gründen der Kostenersparnis nur noch in den Räumen, in denen sie sich oft aufhalten. Der deutsche Mieterbund stellt fest, dass wenn zudem noch wenig gelüftet wird, die Bildung von Schimmel enorm verstärkt wird. Zudem ist es sinnvoll eine Wohnung gleichmäßig und beständig in allen Räumen zu beheizen, da es einer Auskühlung des Mauerwerks entgegen wirkt und zudem viel energieeffizienter als schnelles Hochheizen kalter Zimmer ist.

Schimmelbildung durch den Fachmann bekämpfen lassen

Schimmelentfernung kann durch das Aufwirbeln der Sporen zum Gesundheitsrisiko werden. Eine Schimmelsanierung bei schwerem Schimmelbefall sollte immer einem Fachmann überlassen werden.

UNSER TIPP:
Sind Sie auf der Suche nach einen kompetenten Fachmann zur Beseitigung von Schimmel in Ihren Räumen und möchten Sie eine sachgemäßen Ursachenanalyse vornehmen lassen? Ihr Malerfachmann gibt Ihnen Empfehlungen zum Lüftungsverhalten und klärt über Gesundheitsrisiken auf. Hier auf Maler.org erhalten Sie weiter Informationen. Lassen Sie sich vom Malerfachmann beraten und holen Sie sich noch heute attraktive Angebote ein!

Ein Maler wird den Schimmel fachgerecht und gründlich entfernen und zugleich die Ursache beheben, wenn diese baulicher Art ist. Eine fachgerechte Schimmelsanierung beinhaltet nicht nur die Entfernung des Schimmels auf den Oberflächen. Wenn die Ursachen nicht behoben werden, wird der Schimmel erneut auftreten. Malermeister sind spezialisiert für die Ursachenanalyse und die Entfeuchtung von Wänden. Mithilfe eines Schimmeltests kann er die Sporenbelastung in den Räumen feststellen und entsprechende Maßnahmen einleiten.

Es kann viele Gründe für einen Feuchtigkeitseintritt geben. Kondensationsfeuchtigkeit durch unzureichende Wärmedämmung, schadhafte Drainagen, ein undichtes Dach oder Fensterrahmen sind Gründe hierfür. Durch das Anbringen einer Dampfbremse aus Folie oder Pappe wird das Eindringen von Wasserdampf in die Wärmedämmung eingeschränkt oder verhindert. Der Malerfachmann bringt die Dampfsperre in der Regel innenraumseitig an. Auch die kleinsten Haarrisse im Mauerwerk können bereits eine Ursache für Schimmelbildung sein. Der Profi wird eine umfangreiche Analyse vor Ort vornehmen den Schimmel beseitigen und die Wohnqualität wiederherstellen.

FAZIT

 

 

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Schimmel hat in erster Linie Folgen für die Gesundheit, die auch ernster werden können, aber auch die Bausubstanz leidet natürlich unter der Schimmelbildung. Diese Konsequenzen machen möglichst schnelle Gegenmaßnahmen nötig – um den Schimmel sorgfältig und komplett wieder zu beseitigen, sollten Laien dabei auf die Hilfe eines Fachmanns nicht verzichten. Dieser führt Tests durch und überprüft die Beschaffenheit der Wand und des Schimmels genau, bevor er Gegenmittel anwendet – zudem können Sie hier wertvolle Tipps erfahren, wie Sie die Schimmelbildung zukünftig präventiv verhindern können.